Untersuchung

Quantitative Fettanteilmessung der Leber (UDFF)

Untersuchung

Quantitative Fettanteilmessung der Leber (UDFF)

UDFF (Ultraschall Derived Fat Fraction) ist eine moderne Ultraschall-Technologie zur genauen, nicht-invasiven Bestimmung des Fettgehalts in der Leber (Fettleber/Steatose), die eine präzise Diagnose und Verlaufskontrolle ermöglicht, oft in Kombination mit anderen Ultraschallmethoden wie Auto-pSWE zur Beurteilung von Leberfibrose, und hilft, Leberbiopsien zu vermeiden, indem sie den Fettanteil in der Leber quantifiziert. Die Behandlung der Fettleber erfolgt primär durch Lebensstiländerung wie Gewichtsreduktion, mehr Bewegung, Verzicht auf Alkohol und eine gesunde Ernährung.

Leber-Elastographie

Die Leber-Elastographie ist eine schmerzfreie, nicht-invasive Ultraschalluntersuchung, das die Steifigkeit des Lebergewebes misst, um Fibrose oder Zirrhose zu diagnostizieren. Sie dient als Alternative zur Biopsie, besonders bei chronischen Lebererkrankungen. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Scherwellen in kPa dient als Messwert, wobei höhere Werte auf eine stärkere Vernarbung hindeuten.

Wichtige Fakten zur Leber-Elastographie:

  • Funktionsweise: Über einen Schallkopf werden Impulse in das Gewebe gesendet; je schneller sich die Welle ausbreitet, desto steifer ist die Leber.
  • Messwerte: Gesundes Lebergewebe zeigt Werte zwischen ca. 3,0 und 7,5 kPa, während bei Zirrhose die Werte oft über 13 kPa liegen.
  • Anwendungsgebiete: Diagnose und Verlaufskontrolle bei chronischer Hepatitis B/C, Fettleber (Fettlebermessung via CAP-Wert), alkoholtoxischen Leberschäden und Zirrhose.
  • Vorteile: Nicht-invasiv, schmerzfrei, sofortige Ergebnisse, wiederholbar zur Therapieüberwachung.

Wichtig:

Die Untersuchungen erfolgen nüchtern in Linksseitenlage.

Kosten

70 Euro für beide Untersuchungen

Haben Sie Fragen?

Für weitere Informationen oder eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung – über unsere Online-Terminanfrage sowie telefonisch oder per E-Mail.

Häufig gestellte Fragen

Ja. In seltenen Fällen wird die Untersuchungsqualität geringfügig durch die Elektroden, bzw. den Gelenksersatz gestört.

Nur bei gezielter Untersuchung des Magen- Darmtraktes. Bei allen anderen Fragestelllungen ist es nicht nötig.

Bei manchen CT-Untersuchungen ist eine Kontrastmittelgabe notwendig. Dafür brauchen wir vor der Untersuchung eine Bestimmung der Nierenfuntion (Kreatinin bzw. GFR), sowie eine Bestimmung der Schilddrüsenwerte (TSH).

Selbstverständlich. Bei manchen Untersuchungen ist jedoch ein Atemkomando nötig.

Ja, sie ist zwar nicht häufig, jedoch nicht völlig auszuschließen, daher ist eine bekannte Kontrastmittelallergie vor der Untersuchung immer zu melden.

Wir bitten diese jeweils vor der Untersuchung zu melden. Unsere CT Untersuchung erfolgt nicht in einem Tunnel, es ist lediglich ein Ring, der Sie bei bestimmten Untersuchungsarten umschließt.